Lesungen für BDSM-Stammtische

Ich freue mich immer über Anfragen von BDSM-Stammtischen nach Autorenlesungen. Ich mache das ja wirklich gern. Aber ich muss da mal was sagen:

Bei Anfragen nach Lesungen verweise ich gern auf das vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) empfohlene Lesungshonorar. Ich weiß allerdings, dass BDSM-Stammtische als Vereine und private Initiativen über keinen großen Etat für solche Veranstaltungen verfügen. Denn sie generieren keine Einnahmen. Im Gegenteil, sie sind selbst Geber, indem sie als kostenlose Anlaufstelle für BDSMler fungieren. Das finde ich ganz großartig – und auch unterstützenswert. Darum mache ich bei Lesungen auf BDSM-Stammtischen gern eine Ausnahme.

Aber: Ich bin kein Wanderprediger. Um eine Beteiligung an den Fahrtkosten und, wenn wegen der Entfernung nötig, um eine Übernachtungsgelegenheit bitte ich dann doch. Ich finde, das ist fair.

Wie also läuft das ab, wenn euer BDSM-Stammtisch eine Autorenlesung wünscht?

Ganz einfach: Ihr kontaktiert mich und verratet mir, was genau ihr plant. Gemeinsam suchen wir dann einen Tag, an dem euer Stammtischkalender und der Terminplaner auf meinem Schreibtisch übereinkommen. Ich bringe zu der Lesung meine wunderbare Autorenkollegin Devana Remold mit, als Mitleserin und Inspiration. Wir lesen Texte, wir stehen für Fragen zur Verfügung, erzählen euch vielleicht aus unserem privaten BDSM-Nähkästchen und sinnieren im Anschluss gern mit euch gemeinsam über alles, was BDSM ausmacht. Bislang waren alle Lesungen auf BDSM-Stammtischen sehr schöne und vor allem interessante Abende.

PS.: Über Anfragen nach Lesungen abseits von BDSM-Stammtischen freue ich mich auch. Natürlich. Selbstverständlich.

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